Versunken
2026
Öl auf Leinwand
100 × 100 cm
In „Versunken“ lösen sich Oberfläche und Tiefe beinahe vollständig ineinander auf. Eine dunkle, wolkenartige Form breitet sich aus dem oberen Bildbereich in die helle Wasserfläche aus. Feste Grenzen oder ein eindeutiger Horizont fehlen.
Lasierende Blau- und Türkistöne, verlaufende Kanten und sichtbare Spuren der Grundierung lassen das Bild zugleich leicht und tief erscheinen. Einzelne Formen tauchen auf, verlieren sich jedoch wieder, bevor sie eindeutig lesbar werden. Das Wasser wird zu einem inneren Raum, in dem Wahrnehmung und Orientierung unsicher bleiben.
„Versunken“ ist das abstrakteste Werk der Wasserserie. Es beschreibt keinen konkreten Ort und keine bestimmte Handlung, sondern einen Zustand des Eintauchens und Loslassens – zwischen Stille, Erinnerung und Auflösung.